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Wurde Fring vom VoIP-Anbieter Skype ausgeschlossen?

Verbietet Skype den Zugang über Fring? Wer ist von diesem Debakel am meisten betroffen?
Die Zeichen zwischen dem VoIP-Anbieter Skype und dem Drittanbieter Fring stehen derzeit auf Sturm.

Internetnutzer können über die von Fring angebotenen mobilen Anwendungen für das iPhone und Android-Smartphones chatten und Videotelefonate führen.

Nutzer der Internettelefonie Skype profitierten von Fring, da der VoIP-Anbieter es bis dato nicht zustande brachte, weder ein Android-App noch eine Video-Telefonie über 3G-Netze gratis zu Verfügung zu stellen.

Hat der VoIP-Anbieter Fring seine Unterstützung entzogen?

Nun ist Schluss damit, denn Skype, der zu den bekanntesten VoIP-Anbietern zählt, hat Fring die Unterstützung entzogen.

Kursierenden Gründen zufolge soll es u. a. um Rufbeschädigung gehen.

Es heisst auch, dass Fring mehrfach die Nutzungsbedingungen für die Programmierschnittstelle verletzt haben soll.

Fring dagegen sieht in der Massnahme nur den Versuch die Konkurrenz einzudämmen.

Keine Alternative für Android-Geräte

Die Nutzer der Internettelefonie Skype sind empört, zumal die Nutzer schon seit längeren auf das Skype App für das neue iPhone-System OS 4 warten.

Noch ärgerlicher ist es für Skype-Nutzer von Android-Geräten. Während es für Kunden des US-Betreibers Verizon eine entsprechende App gibt, hatten Skype-Nutzer im Rest der Welt nur mit Fring eine Alternative.

Entfällt Fring, kann Skype über Android-Geräte nicht genutzt werden.

Mehrere Nutzer haben schon mit der Kündigung ihrer Bezahlkonten gedroht, da sie die Internettelefonie über Skype ohne die Fring-Dienste nicht nutzen können.