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Wird das einheitliche Ladegerät für alle Mobiltelefone endlich wahr?

In naher Zukunft sollen sollen die Ladegeräte mittels den Micro-USB-Steckern kompatibel gemacht werden. Die USB Verbindungen werden bisher mehrheitlich dazu genutzt, um Daten zu übertragen. Rund ein Viertel aller Handys ist bereits mit der Mini-USB Verbindung ausgerüstet.
Bei einigen Mobiltelefonen kann der Mini-USB Stecker bereits jetzt zum  Laden genutzt werden. Für ältere Handys sind Kupplungsstücke geplant.

Wer ist beim einheitlichen Ladegerät alles dabei?

Folgende Unternehmen wollen sich am Projekt für einen einheitlichen Ladestecker beteiligen: Apple, LG, Motorola, NEC, Nokia, Qualcomm, Research in Motion (RIM), Samsung, Sony Ericsson, Texas Instruments.

Am Montag wurde in Brüssel der EU-Kommission ein entsprechendes Abkommen übergeben.

Das bedeut , dass in der Zukunft alle Mobiltelefone künftig mit einem universellen Ladegerät aufgeladen werden können.

Die Grundlage für die einheitlichen Ladegeräte ist der Micro-USB-Stecker.

Es wird damit gerechnet, dass die erste Generation der neuen Mobiltelefone, die nicht an ein bestimmtes Ladegerät gebunden sind, ab Mitte 2010 auf dem europäischen Markt erhältlich sind.
 
Der EU Kommissar Verheugen zeigte sich sehr zufrieden damit, dass sich die Industrie für eine freiwillige Lösung entschieden hat.

Allerdings muss man dazu sagen, dass  der EU-Kommissar mit einer gesetzlichen Regelung gedroht hatte, sollten die Handy-Hersteller nicht eine Einigung erzielen.

Welche Auswirkungen hat diese Vereinbarung?

Es wird damit gerechnet, dass von der europäischen Initiative weltweite Auswirkungen erwartet werden.

In Europa werden dieses Jahrzwischen 175 bis 185 Millionen Handys verkauft werden und es sind momentan ca.  400 Millionen Mobiltelefone auf dem Markt, die benutzt werden.

Die Vereinbarung wird mit einer neuen EU-Norm ergänzt. Mit der neuen Norm soll die sichere Handhabung von Mobiltelefonen sowie die Vermeidung von Funkstörungen gewährleistet werden.

Weniger Elektronikschrott?

Weiter wird erwartet, dass sich die Menge an Elektronikschrott durch das einheitliche Ladegerät wesentlich reduziert.

Denn die Handy Käufer müssten die alten Ladegeräte nicht mehr wegwerfen, wenn sie ein neues Mobiltelefon Telefon kauften.

Die EU-Kommission und die Hersteller sind der Meinung, dass das universelle Ladegerät für alle Mobiltelefone nicht zu wirtschaftlichen Einbussen führen wird.

Weil die Ladegeräte nahezu vollständig in China hergestellt werden und kaum noch ein Kostenfaktor sind.

Die Europäische Kommission will noch einen Schritt weiter gehen und  auch einheitliche Ladegeräte für andere elektronische Geräte anpeilen.

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