powertext.ch

Weitere Artikel zum Thema Voice over IP / VoIP: « Skype - Microsoft; der Deal ist perfekt | Gegenmittel zu VoIP-Fehlern »

Wie schützt man VoIP vor Angreifern?

Welche Risiken gibt es für VoIP-Anlagen? VoIP wird auch bei Firmen immer populärer. Zahlreiche Unternehmen nutzen die Internettelefonie oder tragen sich mit der Abicht herkömmliche Telefonanlagen durch VoIP-Anlagen zu ersetzen.
Unternehmen, die Open-Source-Software für VoIP einsetzt, muss sich über die Risiken informieren.

Es heisst, dass die entsprechende Software oftmals von vornherein kaum alle nötigen Sicherheitsmechanismen besitzt.

Ist eine VoIP-Telefonanlage jedoch nicht ausreichend abgesichert, kann das für Unternehmen teure Folgen haben.

Wie können Angreifer dem VoIP-Nutzer schaden?

Zuerst einmal können Angreifer auf Kosten des angegriffenen Nutzers telefonieren und teure Premiumnummern anrufen.

Ist die VoIP-Anlage unter Kontrolle, steht demjenigen ein ideales Einfallstor für "Social Engineering" zur Verfügung. Dadurch können Angreifer Zugang zu sensiblen internen Daten erhalten.

Ungeschützten VoIP-Telefonanlagen drohen zudem Denial-of-Service-Angriffe (DoS), für die keinerlei Zugangsdaten nötig sind. Sie bestehen in einer Vielzahl von Anrufen oder Faxen.

Wie kann die VoIP-Telefonanlage gesichert werden?

Empfohlene Schutzvorkehrungen können beispielsweie Prepaid-Tarife sein, die den möglichen Schaden begrenzen. Eine Vorsichtsmassnahme kann auch das Einschränken möglicher Anrufziele sein.

Innerhalb Deutschlands oder Europas können im Wählplan der VoIP-Telefonanlage mögliche Anrufziele eingegrenzt werden.

Gegen Dos-Angriffe hat sich Blacklisting bewährt. Geht von IP-Adressen eine auffällige Aktivität aus, können sie in der eigenen Firewall blockiert werden.