10.Mai 2011
Voice over IP / VoIP
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Was will Microsoft mit SKYPE?
Vielleicht ist Skype bereits verkauft, denn der VoIP-Anbieter ist heiss und ein Bieterstreit ist entbrannt, der den Preis von Skype in die Höhe treibt.
Interessenten sind Facebook, Google und Microsoft, wobei letzterer gerade in Verhandlungen mit Skype ist.
Gemäss Insider-Informationen könnte ein Kauf von Microsoft bereits von stattengegangen sein, andere Gerüchte halten ein Platzen der Verhandlungen noch möglich.
Während Microsoft auf Berater verzichtet, lässt sich der VoIP-Anbieter Skype bei den Verhandlungen von US-Grossabanken wie JP Morgan und Goldman Sachs beraten.
Wie viel ist Skype Microsoft wert?
Es heisst, dass Microsoft zwischen sieben und acht Milliarden Dollar incl. der Schulden von Skype zahlen würde.
Damit wäre der VoIP-Anbieter der bisher grösste Zukauf des Software-Riesen. Im Jahr 2007 übernahm der Microsoft den Online-Werbespezialisten Aquantive.
Skype hatte sich in der Vergangenheit für fünf bis sechs Millionen angeboten.
Im vergangenen August hatte das VoIP-Unternehmen einen Börsengang angekündigt, ohne einen genauen Zeitpunkt zu nennen.
Die Aktienplatzierung sollte dem Unternehmen eine Milliarde Dollar bringen.
Nach eigenen Angaben hat Skype rund 550 Millionen registrierte Nutzer, wovon allerdings nur 8,1 Millionen Nutzer für den Telefonservice zahlen.
Im Jahr 2010 machte Skype rund sieben Millionen Dollar Verlust bei einem Umsatz von rund 860 Millionen Dollar.
Die eher mässigen Umsätze von Skype erklären sich damit, dass VoIP-Nutzer untereinander kostenlos telefonieren oder Textnachrichten verschicken können, wenn Beide Skype nutzen.
Durch Telefonate ins Festnetz oder Mobilnetz verdient die Firma Geld.
Microsofts vermutliches Angebot entspricht dem Zehnfachen der Skype-Erlöse und ist ein ansehnlicher Kaufpreis.
Sind Internetfirmen wie Skype derzeit hoch dotiert?
Egal, ob Skype, Twitter oder Facebook, Internetfirmen werden aktuell sehr hoch bewertet, auch wenn sich nicht an der Börse notiert sind.
Der Kurznachrichtendienst Twitter wird beispielsweise auf zehn Milliarden, das Rabattnetzwerk Groupon auf 5,3 Milliarden und das soziale Netzwerk Facebook gar auf 50 bis 80 Milliarden Doller geschätzt.
Damit werden jedoch auch alte, dunkle Erinnerungen des Dotcom-Booms in den späten 90er Jahren wach.
Die immer mehr-Strategie endete im Crash vom 10. März 2000, der lt. Schätzungen ca. fünf Billionen Dollar kostete.
Strategischer Schachzug von Microsoft
Nun geht es um den Aufkauf von Skype, die erst 2003 gegründet wurde. Seither wechselte das Unternehmen bereits mehrfach den Besitzer wie das Online-Auktionshaus Ebay beispielsweise.
Vermutet wird ein strategischer Zug von Microsoft, denn die Internettelefonie könnte ein schwächelndes Smartphone-Geschäft kompensieren.
Das Voice over IP ist eine nützliche Funktion für internetfähige Telefone.
Damit werden jedoch auch Mobilfunkfirmen verprellt, die mit Telefonaten Geld verdienen wollen.
Einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der IT-Branche sind derzeit Smartphones.
Am Anfang war Microsoft ein Pionier, bis er von Apple mit seinem iPhone und dem Google-Betriebssystem Android überrollt wurde.
Microsoft ist vor Kurzem mit Nokia eine Allianz eingegangen und versucht so wieder Boden gut zu machen.
Neue Bereiche bei Microsoft
Nach wie vor sind das Betriebssystem Windows und die Office-Büroprogramme das grössste Geschäft bei Microsoft.
Seit Jahren versucht der Konzern jedoch mit mehr oder weniger wechselnden Erfolg neue Bereiche zu erschliessen.
Microsoft setzt auch auf das sogenannte Cloud Computing, wobei Software und Daten aus dem Internet bereitgestellt werden.
Mittlerweile läuft auch die Unterhaltungszentrale Xbox, die Microsoft in den Wohnzimmern etablieren will.
Microsofts Suchmaschine Bing knapste dem Marktführer Google zwar einige Prozentpunkte am Marktanteil ab, ein grosser Erfolg war es dennoch nicht.
Interessenten sind Facebook, Google und Microsoft, wobei letzterer gerade in Verhandlungen mit Skype ist.
Gemäss Insider-Informationen könnte ein Kauf von Microsoft bereits von stattengegangen sein, andere Gerüchte halten ein Platzen der Verhandlungen noch möglich.
Während Microsoft auf Berater verzichtet, lässt sich der VoIP-Anbieter Skype bei den Verhandlungen von US-Grossabanken wie JP Morgan und Goldman Sachs beraten.
Wie viel ist Skype Microsoft wert?
Es heisst, dass Microsoft zwischen sieben und acht Milliarden Dollar incl. der Schulden von Skype zahlen würde.
Damit wäre der VoIP-Anbieter der bisher grösste Zukauf des Software-Riesen. Im Jahr 2007 übernahm der Microsoft den Online-Werbespezialisten Aquantive.
Skype hatte sich in der Vergangenheit für fünf bis sechs Millionen angeboten.
Im vergangenen August hatte das VoIP-Unternehmen einen Börsengang angekündigt, ohne einen genauen Zeitpunkt zu nennen.
Die Aktienplatzierung sollte dem Unternehmen eine Milliarde Dollar bringen.
Nach eigenen Angaben hat Skype rund 550 Millionen registrierte Nutzer, wovon allerdings nur 8,1 Millionen Nutzer für den Telefonservice zahlen.
Im Jahr 2010 machte Skype rund sieben Millionen Dollar Verlust bei einem Umsatz von rund 860 Millionen Dollar.
Die eher mässigen Umsätze von Skype erklären sich damit, dass VoIP-Nutzer untereinander kostenlos telefonieren oder Textnachrichten verschicken können, wenn Beide Skype nutzen.
Durch Telefonate ins Festnetz oder Mobilnetz verdient die Firma Geld.
Microsofts vermutliches Angebot entspricht dem Zehnfachen der Skype-Erlöse und ist ein ansehnlicher Kaufpreis.
Sind Internetfirmen wie Skype derzeit hoch dotiert?
Egal, ob Skype, Twitter oder Facebook, Internetfirmen werden aktuell sehr hoch bewertet, auch wenn sich nicht an der Börse notiert sind.
Der Kurznachrichtendienst Twitter wird beispielsweise auf zehn Milliarden, das Rabattnetzwerk Groupon auf 5,3 Milliarden und das soziale Netzwerk Facebook gar auf 50 bis 80 Milliarden Doller geschätzt.
Damit werden jedoch auch alte, dunkle Erinnerungen des Dotcom-Booms in den späten 90er Jahren wach.
Die immer mehr-Strategie endete im Crash vom 10. März 2000, der lt. Schätzungen ca. fünf Billionen Dollar kostete.
Strategischer Schachzug von Microsoft
Nun geht es um den Aufkauf von Skype, die erst 2003 gegründet wurde. Seither wechselte das Unternehmen bereits mehrfach den Besitzer wie das Online-Auktionshaus Ebay beispielsweise.
Vermutet wird ein strategischer Zug von Microsoft, denn die Internettelefonie könnte ein schwächelndes Smartphone-Geschäft kompensieren.
Das Voice over IP ist eine nützliche Funktion für internetfähige Telefone.
Damit werden jedoch auch Mobilfunkfirmen verprellt, die mit Telefonaten Geld verdienen wollen.
Einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der IT-Branche sind derzeit Smartphones.
Am Anfang war Microsoft ein Pionier, bis er von Apple mit seinem iPhone und dem Google-Betriebssystem Android überrollt wurde.
Microsoft ist vor Kurzem mit Nokia eine Allianz eingegangen und versucht so wieder Boden gut zu machen.
Neue Bereiche bei Microsoft
Nach wie vor sind das Betriebssystem Windows und die Office-Büroprogramme das grössste Geschäft bei Microsoft.
Seit Jahren versucht der Konzern jedoch mit mehr oder weniger wechselnden Erfolg neue Bereiche zu erschliessen.
Microsoft setzt auch auf das sogenannte Cloud Computing, wobei Software und Daten aus dem Internet bereitgestellt werden.
Mittlerweile läuft auch die Unterhaltungszentrale Xbox, die Microsoft in den Wohnzimmern etablieren will.
Microsofts Suchmaschine Bing knapste dem Marktführer Google zwar einige Prozentpunkte am Marktanteil ab, ein grosser Erfolg war es dennoch nicht.