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Sun lanciert geschlossene Betaphase seines Java Store

Nachdem Apple mit dem iTunes-Store und dem iPhone Apps Store sehr erfolgreich ist, will nun auch Sun mit dem Java Store in den Markt einsteigen. Sun will die enorme Verbreitung seiner Open Source Technologie nutzen, um künftig über eine einheitliche Plattform Software- (und Shopping-)Applikationen auf den Markt zu bringen.
Zu Beginn ist der Webshop für Java-Anwendungen nur für Entwickler aus den USA geöffnet. Diese haben die Möglichkeit über den Shop Applikationen kostenlos oder gegen Gebühr anzubieten. Der Start des Public-Shops soll noch dieses Jahr erfolgen.

Sun Microsystems hat auf der Konferenz JavaOne in San Francisco einen Online-Shop für Java-Anwendungen vorgestellt.

Während des Testzeitraums ist die Nutzung des Java Store gratis. Zu Beginn sind im Java Webshop vor allem Social-Networking-Applikationen und Spiele, darunter der JavaFX-basierte Twitter-Client "Twitter FX" erhältlich.

Es ist geplant, dass der Shop soll noch 2009 eröffnet wird und sich dann durch Jahresbeiträge der Entwickler finanzieren, welche ihre Anwendung darin einstellen.

Java Applikations Programmierer können ihre Applikationen nach einer Registrierung einreichen.

Im Java Warehouse finden sich auch Richtlinien, Tipps und Tools für die Software-Entwicklung.

Sun plant alle Programme auf Inhalt und Sicherheit überprüfen.

Nach der erfolgreichen Prüfung sollen die Programme kostenlos oder gegen Gebühr im Java Store erhältlich sein.

Der Dowload soll einfach sein, die angebotenen Applikationen können heruntergeladen werden, indem man einfach das zugehörige Icon auf den Desktop zieht.

Die Zahl der potenziellen Java-Store-Nutzer wird von Sun auf eine Milliarde geschätzt. Das ist ein grosses Marktpotential.