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Strategiewechsel im Mobilfunk

VoIP wurde von vielen Mobilfunkanbietern noch vor Kurzen wie ein Parasit betrachtet, mit dem man sich nicht bestücken wollte. Nun hat ein Umdenken begonnen und der Weg wird frei gemacht für die Internettelefonie im Mobilfunk.
Gebühren für die Internettelefonie oder eine generelle Ablehnung, so reagierten bis vor Kurzen noch Mobilfunkanbieter weltweit. Auch die Internettelefonie über das iPhone war nicht möglich.

Nun haben sich amerikanische Giganten des Mobilfunks für einen Strategiewechsel in puncto Voice over IP entschlossen.

Für die Internet-Software von Drittanbietern wie Vonage, Trufone oder Skype wurden von amerikanischen Mobilfunkanbietern wie AT&T die Tore geöffnet.

Den Strategiewechsel wurde wohl durch die neue Partnerschaft von Verizon und Google beschleunigt. Auf der Basis des Google Android-Betriebssystems soll in Smartphones investiert werden. So gilt es bei AT&T den bisherigen Vorteil mit der Partnerschaft Apple zu nutzen und ebenfalls für VoIP zu votieren.

VoIP für zahlungskräftige Kunden

Während der allgemeine Handymarkt in den letzten Monaten um 6 % nachgab, stiegen die Verkaufszahlen von Smartphones wie Googles Android und Apples iPhone um satte 27 %.

Der Verkauf der Handys ist an teure Daten-Flatrateverträge gebunden. Diesen Umsatz will sich kein Mobilfunkanbieter entgehen lassen.

Durch die Datenflateratepakete wiederum sind die Smartphones auch für Voice over IP sehr interessant. VoIP-Anbieter, wie Skype und Co nutzen das Mobiltelefon für Datenverbindungen ins Netz, bei dem ein günstiges Telefongespräch aufgebaut wird.

Die Zukunft von VoIP im Mobilfunknetzen

Aus ehemaligen reinen Mobilfunkanbietern werden mobile Internet-Zugangsprovider. Mobilfunkgespräche wie auch SMS werden an Interesse einbüssen, denn die internetbasierten Dienste ziehen immer mehr Kunden an.

Nutzer des Mobilfunknetzes, die teilweise saftige Flatrates bezahlen plädieren auf Netzneurtalität  und fordern die Freiheit mit ihren Flatrate-Datenpaketen das machen zu dürfen, was sie wollen.