powertext.ch

Sony Ericsson kommt nicht aus den roten Zahlen

Im zweiten Quartal hat Sony Ericsson 43 Prozent weniger Mobiltelefone verkauft.
Der Handyhersteller Sony Ericsson steckt weiter tief in der roten Zone und verkauft deutlich weniger Handys als im Vorjahr.

Das schwedisch-japanische Unternehmen gab am Donnerstag bekannt, dass der Absatz im zweiten Quartal gegenüber demselben Vorjahreszeitraum um 43 Prozent auf 13,8 Mio. Mobiltelefone fiel.

Der Nettoverlust wurde mit 213 Mio. Euro gegenüber einem Plus von 6 Mio. Euro zwölf Monate zuvor beziffert.

Ein kleiner Lichtblick ist, dass sich das Minus gegenüber dem ersten Quartal 2009 mit 293 Mio. Euro vermindert hat.

Allerdings sank der Umsatz um 40 Prozent von 2,8 auf 1,7 Mrd. Euro.

Wie Konzernchef Dick Komiyama ausführte, werde auch der Rest des Jahres für Sony Ericsson hart.

Sony Ericsson will Verbesserungen durch Kosteneinsparungen und mit einem neuen Produktprogramm mit Mobiltelefon, die Unterhaltungsmedien, Internetdienste der neuen Generation und Telefonfunktionen integrieren.