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Smartphones können im Urlaub zu unerfreulichen Erlebnissen führen

Stoppt Brüssel die Kostenfalle? Obgleich man weiss, dass es einen teuer zu stehen kommen kann, wenn man vom Ausland aus mit dem Handy nach Hause telefoniert, riskieren doch viele im Urlaub ein Telefonat. Auch ein bisschen im Internet surfen ist erlaubt, schliesslich kann es nicht so teuer sein. Zu spät kommt die Erkenntnis, wenn sich die Roaming-Gebühren der Provider auf mehrere hundert oder tausend Euro belaufen.
Ab 1. Juli will die EU-Kommission diesen Schockerlebnissen der Garaus machen. Die Kosten für das mobile Internet sollen kontrollierbarer werden.

Höchstgrenzen für den Datenfluss

Ab 1. Juli bekommen Verbraucher automatisch eine Höchstgrenze für den Datenfluss in Höhe von 50 Euro monatlich verordnet.

Sind 80 Prozent verbraucht, erfolgt eine Vorwarnung, erhöht er nicht bewusst das Volumen, dann wird die Leitung gekappt.

Wer von vorne herein einen erhöhten Datenfluss kalkuliert, kann bei seinem Provider die monatliche Höchstgrenze selbst festlegen.

Auch dann erfolgt eine Vorwarnung, bevor das die Höchstgrenze erreicht ist und die Leitung gekappt wird.

Der Online-Datenverkehr via Handy ist für viele Provider ein willkommenes Geschäft, seit die EU begonnen hat, die Auslandstarife der Provider zu regulieren.

Durch immer mehr Konkurrenz auf dem Markt und die niedrigeren Tarife sanken die Gewinne für Handytelefonate und SMS.

Nun soll der Datenfluss transparenter für die Verbraucher werden. Ende 2011 wird die neue Regulierung überprüft und evtl. verlängert.

Wenige Handy-Surfer nutzten die Möglichkeiten ihrer Smartphones bisher und hätten auch auf diese Weise viel Geld sparen können.

Beim Einschalten der WLAN-Funktion hätte sich das Smartphone in ein vorhandenes, kabelloses Netz einbuchen können.

Vor allen in Urlaubsregionen sind sie heute in Hotels und Shoppingmeilen weit verbreitet.

Einer Schockrechnung der Telekomunternehmen wäre selbst ein gebührenpflichtiger Internet-Zugang noch vorzuziehen.