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Skype - Microsoft - Kommt der VoIP-Deal nicht zustande?

Macht Messagenet eine Eingabe bei der EU-Kommission? Der Deal zwischen dem VoIP-Dienst Skype und Microsoft scheint vielerorts bereits abgehakt. Im Mai diesen Jahres hatte der Softwarehersteller Microsoft den VoIP-Anbieter Skype für 8,5 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro) gekauft, mit der Absicht daraus eine neue Geschäftseinheit anzuschliessen.
Es war oder wäre der teuerste Zukauf in der 36 Jahre dauernden Unternehmensgeschichte des Windows-Konzerns.

In den USA ist der VoIP-Deal zwischen Skype und Microsoft bereits genehmigt worden.

Bisher stand noch die Genehmigung der EU-Kommission aus.
 
Blockiert Messagenet den Milliarden-Deal?

Nun hat der italienische Softwarehersteller Messagenet eine Eingabe am 20. September an die EU-Kommission eingereicht.

Der in Mailand ansässige Softwarehersteller schreibt, dass Microsoft nicht mit den VoIP-Dienst Skype gekoppelt werden dürfe.

Der Softwarekonzern könnte dadurch seine dominierende Marktstellung missbrauchen.

Der Softwarehersteller Messagenet ist ein direkter Konkurrent des VoIP-Anbieters Skype.

Wann fällt in der EU eine Entscheidung?

Lt. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia fällt am 7. Oktober eine Entscheidung der EU-Kommission zum VoIP-Deal von Skype und Microsoft.

Die EU-Kommission wollte sich zur Eingabe von Messagenet nicht äussern. Beschwerden werden jedoch genauestens geprüft, heisst es.