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Sitzt der Skype-Erpresser in der Video-Falle?

Ein Klick kann schon zuviel sein! Netz-Betrüger sind ständig auf der Suche nach neuen Maschen wie beispielsweise für die Verbreitung ihrer Erpressersoftware. Betrugsversuche gibt es auch im VoIP, der Internettelefonie. Neueste Masche laufen über automatisierte Anrufe beim VoIP-Dienst Skype.
Nun hat ein Nutzer des VoIP-Dienstes Skype die neue Betrugsmasche zum ersten Mal auf Video festgehalten.

Das Video ist schon allein einen Blick wert, aufgrund der Empörung des aufgebrachten Beinahe-Opfers.

YouTube-Mitglied AgentofDoubt hält es, mit Grabesstimme erklärt, für die schrecklichste Marketing-Methode, die es je gab!

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,787274,00.html


Wie funktioniert die Betrugsmasche?

Nach einem Zufallsprinzip ruft ein Automat Nutzer des VoIP-Dienstes Skype aus aller Welt an.

Mit Computerstimme gibt er einen automatischen Warnhinweis, dass die eigenen Computer-Sicherheitsvorkehrungen nicht aktiv sind.

Um den Computerschutz des PCs zu aktivieren und den Computer zu reparieren, soll auf einen Link geklickt werden.

Der Link, in der entsprechenden Kurznachricht des neuen Skype-Kontakts "Urgent Notice", führt zu einem kostenpflichtigen Antivirus-Programm.

Dahinter verbirgt sich jedoch eine nutzlose Erpressersoftware für 19,95 Dollar.

Vorsicht vor dem schnellen Klick auch beim VoIP


Links, die vor Malware schützen oder den PC wieder reparieren sollen, werden von Online-Betrügern gerne verwendet.

Zu verlockend ist der schnelle Klick und das Problem gelöst.

Auch VoIP ist seit Beginn im Visier von Betrügern. Sie sollten sich also nicht von der günstigen oder kostenlosen Internettelefonie zu einen schnellen Klick verleiten lassen!