30.Juni 2011
Voice over IP / VoIP
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Patent um VoIP-Gespräche abzuhören?
Kürzlich berichtete Computerworld, dass Microsoft das Patent „Legal Intercept“ zugesprochen wurde.
Damit wäre es dem Softwareriesen möglich, nicht nur Skype sondern auch andere VoIP-Anbieter zu überwachen und die VoIP-Gespräche aufzuzeichnen.
Wann wurde das Patent beantragt?
Das Patent wurde bereits im Jahr 2009 beantragt. Somit steht das Patent vermutlich nicht in Verbindung mit der Übernahme des VoIP-Anbieters Skype.
Microsoft hatte im Mai den VoIP-Dienst Skype übernommen. Datenschützer sind nun besorgt, dass Microsoft die patentierte Technik unbemerkt in den Quellcode von Skype einbaut.
Um was handelt es sich bei dem Patent genau?
Microsoft hat lt. der Patentanmeldung eine Reihe von Vorschlägen, wie die Technologie „Legal Intercept“ „Recording Agents“ zum Abfangen, Überwachen, Aufnehmen und Speichern von Anrufen eingesetzt werden kann.
Eingebaut werden könnten die Recording Agents in Routern, Call-Servern oder dem Netzwerk einer Organisation.
Möglich wäre auch die Verwendung als Software-Modul, das zwischen Call-Server und Netzwerk steht.
Recording Agents in der Client-Software?
Nicht vorgesehen ist eine Implementierung in den Quellcode von VoIP-Diensten.
Als Überwachungsziele werden jedoch speziell Skype und Skype-ähnliche Anwendungen genannt?
In dem Patent erklärt Microsoft, dass mit dem Patent eine Überwachungslücke geschlossen werden soll.
Das Festnetz kann zwar von Behörden angezapft werden, nicht aber die VoIP-Telefonie.
Mittlerweile besitzt der Softwareriese die komplette Skype-Infrastruktur und damit sollte diese Einschränkung kein Problem mehr darstellen.
Genau hier beginnen die Sorgen der Datenschützer in Bezug auf VoIP-Gespräche.
Will Microsoft Skype „Behördenfreundlicher“ machen?
Die Sorge der Datenschützer ist, dass Microsoft Recording Agent in der VoIP-Software platzieren wird.
Regierungen könnten den VoIP-Dienst überwachen und bestimmte Anfrufe bzw. bei Unruhen den gesamten VoIP-Dienst sperren.
Die Technologie „Legal Intercept“ soll jedoch nur von Strafverfolgungsbehörden angefordert werden können.
Damit sind VoIP-Gespräche nicht mehr so anonym wie man einmal annehmen konnte. Bisher hat sich Microsoft noch nicht dazu geäussert.
Damit wäre es dem Softwareriesen möglich, nicht nur Skype sondern auch andere VoIP-Anbieter zu überwachen und die VoIP-Gespräche aufzuzeichnen.
Wann wurde das Patent beantragt?
Das Patent wurde bereits im Jahr 2009 beantragt. Somit steht das Patent vermutlich nicht in Verbindung mit der Übernahme des VoIP-Anbieters Skype.
Microsoft hatte im Mai den VoIP-Dienst Skype übernommen. Datenschützer sind nun besorgt, dass Microsoft die patentierte Technik unbemerkt in den Quellcode von Skype einbaut.
Um was handelt es sich bei dem Patent genau?
Microsoft hat lt. der Patentanmeldung eine Reihe von Vorschlägen, wie die Technologie „Legal Intercept“ „Recording Agents“ zum Abfangen, Überwachen, Aufnehmen und Speichern von Anrufen eingesetzt werden kann.
Eingebaut werden könnten die Recording Agents in Routern, Call-Servern oder dem Netzwerk einer Organisation.
Möglich wäre auch die Verwendung als Software-Modul, das zwischen Call-Server und Netzwerk steht.
Recording Agents in der Client-Software?
Nicht vorgesehen ist eine Implementierung in den Quellcode von VoIP-Diensten.
Als Überwachungsziele werden jedoch speziell Skype und Skype-ähnliche Anwendungen genannt?
In dem Patent erklärt Microsoft, dass mit dem Patent eine Überwachungslücke geschlossen werden soll.
Das Festnetz kann zwar von Behörden angezapft werden, nicht aber die VoIP-Telefonie.
Mittlerweile besitzt der Softwareriese die komplette Skype-Infrastruktur und damit sollte diese Einschränkung kein Problem mehr darstellen.
Genau hier beginnen die Sorgen der Datenschützer in Bezug auf VoIP-Gespräche.
Will Microsoft Skype „Behördenfreundlicher“ machen?
Die Sorge der Datenschützer ist, dass Microsoft Recording Agent in der VoIP-Software platzieren wird.
Regierungen könnten den VoIP-Dienst überwachen und bestimmte Anfrufe bzw. bei Unruhen den gesamten VoIP-Dienst sperren.
Die Technologie „Legal Intercept“ soll jedoch nur von Strafverfolgungsbehörden angefordert werden können.
Damit sind VoIP-Gespräche nicht mehr so anonym wie man einmal annehmen konnte. Bisher hat sich Microsoft noch nicht dazu geäussert.