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Lässt VoIP-Dienst Klage gegen Apple fallen?

Hat sich iCloud umbenannt? Mitte Juni hatte der VoIP-Anbieter iCloud Communications erklärt, dass der von Apple für seinen Onlinespeicher gewählte Name "iCloud" seine Markenrechte verletze. Durch die Ähnlichkeit würden Nutzer in die Irre geführt. Der VoIP-Service wollte eine einstweilige Verfügung wie auch Schadenersatz gegen Apple erreichen.
Hat Apple schon einmal Markenrechte verletzt?

Voice-over-IP-Anbieter ging noch ein Stück weiter. Er behauptete, dass Apple eine lange und bekannte Tradition pflege, wissentlich und absichtlich die Markenrechte anderer zu verletzen.

Das VoIP-Unternehmen führte dabei die Klage der Beatles an, die den Namen "Apple"monierten, die Streitigkeiten mit Cisco Systems wegen der Bezeichnung "iPhone" und mit Terrytown aufgrund des Begriffs "Might Mouse".

Hat sich Apple und das VoIP-Unternehmen geeinigt?

In dem vor Kurzem eingereichten Dokument schliesst ein Absatz eine erneute Klage des VoIP-Dienstes iCloud Communications aus.

Die Webseite des Unternehmens weist auf einen Umbau hin und eine neue Facebook-Seite einer Firma namens Clear Digital Communications hat dieselbe Kontaktadresse wie iCloud Communications.

Zuletzt weist ein Posting darauf hin, dass iCloud Communication jetzt Clear Digital Communications heisst.

Apple soll 4,5 Millionen Dollar für die Domain icloud.com ausgegeben haben. Zuletzt war sie im Besitz des schwedischen Unternehmens Xcerion.

Im Herbst soll iCloud starten. Neben einem Onlinespeicher beinhaltet es eine E-Mail-Adresse mit werbefreier Pushfunktion und eine Synchronisierung von Kontakten, Mail und Kalender.

Auch zum Abgleich von Fotos und Musikdateien lässt es sich nutzen.