03.März 2009
Allgemein
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Können Handys eine Kontaktallergie auslösen?
Was haben Gesichtsrötungen und Handynutzung miteinander zu tun?
Britische Ärzte und Dermatologen stellen immer häufiger eine Rötung im Gesichtsbereich ihrer Patienten fest.
Beklagt werden immer öfter Rötungen bis hin zum juckenden Ausschlag. Wäre da nicht die Lokalisation der Kontaktallergie, würde man sich schwerer tun, den Ursprung der Allergie zu bestimmen.
Die mittlerweile gehäuft auftretende Rötung tritt den Hautärzten zufolge am Ohr und an der Wange auf, dort, wo die Haut in Kontakt mit dem Handy kommt.
Man spricht bereits von „Mobile Phone Dermatitis“, da die Vermutung nahe liegt, dass besonders ein Material, das häufig als Metalllegierung bei Handys verwendet wird, die Allergie auslösen könnte.
Allergieauslöser Nickel
Nickel wird in einer Vielzahl von Produkten als Metall oder als Legierung verwendet. Wir kennen Nickel als Teil von Legierungen von Gürtelschnallen oder als Schmuck.
Auch für das Gehäuse, die Hardware der Handys wird Nickel verwendet. In 10 von 22 auf Nickel getesteten Handys sollen, laut einer Studie der amerikanischen Brown University in Rhode Island, sich Nickelbestandteile befinden.
Nickel gilt als häufiger Auslöser für Kontaktallergien. So vermuten britische Dermatologen, dass die „Mobile Phone Dermatitis“ durch Nickel ausgelöst werden könnte. Dermatologen werden derzeit angehalten bei genanntem Krankheitsbild eine Nickelallergie in Betracht zu ziehen.
Gleichzeitig warnt der britische Verband der Dermatologen vor einen übermässigen Handy-Gebrauch. Bei häufiger Handynutzung könnte die Allergie sich auch auf die Finger ausweiten.
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