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Die Java Programmiersprache

Die Java Programmiersprache wurde von der Firma SUN entwickelt. Die Programmiersprache wurde vor allem für Hypermedia-Dokumente entwickelt, die dem Entwickler erlaubt, WWW-Seiten mit verschiedenen interaktiven Spezialeffekten auszustatten.
Damit Java Programme ausgeführt werden können, wird eine "Java Virtual Machine" benötigt.

Mit der "Java Virtual Machine"lassen sich Java-Programme auf fast allen Computern, unabhängig von dessen Hardware oder Betriebssystem ausführen. Ein Beispiel dafür sind Java Programme auf Mobiltelefonen.

Zu Beginn wurde Java für die Steuerung von Set-Top-Boxen für Fernsehgeräte auf den Markt gebracht.

Bald bemerkten viele Software Entwickler, dass dass die neue Programmiersprache Java universell einsetzbar war.

Was den Entwicklern besonders gefiel, war der Umstand, dass solche Computer keine Betriebssysteme wie Windows benötigen und somit die Dominanz von Microsoft zu brechen war.

Mit Java verband sich auch die Vorstellung vom einfachen und preiswerten Netzcomputer. Einem Netzwerkcomputer der keine Festplatte mehr besitzt und sich die Programme bei Bedarf aus dem Internet downloadet.

Java 3D

Das Sun-Projekt Java 3D stammt aus dem Dezember 1998. Parallel dazu arbeitete Sun aber auch im Rahmen der Arbeitsgruppe `VRML-Java 3D´ eng mit dem Web 3D Konsortium (dem vormaligen VRML-Konsortium) zusammen.

Das Ziel war einen effizienten Java-3D-Renderer für VRML 97-Szenen als OpenSource zu entwickeln. Es gab eine klare technische Abgrenzung zwischen VRML und Java 3D.



Das VRML ist eine Beschreibungssprache für 3D-Welten. Diese benötigen einen eigenständigen VRML-Viewer oder ein Plug-in im Web-Browser.

Java 3D hingegen ist eine API (Application Programmer Interface) für Java Programme die auch animierte Inhalte zeigten.

Wenn man so will, dann ähneln sie sich in Grundzügen dem Verhältnis zwischen HTML und JavaScript.

Das HTML ist eine Seitenbeschreibungssprache, während JavaScript eine Programmiersprache ist, die sich im Prinzip auch ausserhalb von HTML-Seiten nutzen lässt.

Das Konzept von Java 3D konzentriert ist nicht ausschliesslich auf statische 3D-Welten zugeschnitten. Java 3D unterstützt auch das Erstellen von dynamischen 3D-Welten.

Java 3D arbeitet mit drei verschiedenen Rendermodi (retained und compiled-retained, immediate mode). Diese bestimmen die Form, wie die darunterliegende Java-3D-Bibliothek ein bestimmtes 3D-Modell rendert.

  • Im retained mode werden alle Objekte in einer Baumstruktur angeordnet, mit der die Darstellung optimiert werden kann
  • Im immediate mode gibt es keine vorgegebene Struktur und ist somit nicht Geschwindigkeits optimiert.
  • Im compiled retained mode wird der Inhalt vor dem Anzeigen in ein festes und Geschwindigkeits optimiertes Format übertragen.