Der VoIP-Markt ist stark umkämpft
Die Nachfrage an der Internettelefonie ist doch noch ungesättigt?
VoIP ist ein Zukunftsmarkt, auch wenn wir noch nicht wissen, wo sich die Internettelefonie hinbewegt. Und von diesem Kuchen möchte eben jeder etwas ab haben.
Welche Chancen haben VoIP-Anbieter?
Fachhändler und Systemhäuser profitieren, wenn sie ihren Kunden eine gute Beratungsleistung bieten. Auch in Sachen VoIP ist Individualität gefragt.
Wird dem Thema Sicherheit genügend Rechnung getragen? Fallen die Preise weiter? Ist VoIP Virenanfällig?
Wenn man der Werbung trauen darf, dann ist alles Easy. Ja und das
stimmt auch mehr oder weniger. VoIP ist einfach und bleibt einfach,
wenn man auch die Sicherheitsaspekte ins Konzept mit einbezieht.
Was sind die Risiken bei der Internettelefonie?
Die grösste Gefahr ist wohl das mögliche Abhören von VoIP Telefonaten.
Diese Meinung ist auch das Bundesamt für Sicherheit und Technik (BSI).
Internet Abhörwerkzeuge wie Vomit und Ethereal sind in der Hacker-Welt
bestens bekannt.
Hier sind die Hardwarehersteller und VoIP Provider gefordert.
Muss man jetzt bei jedem VoIP Telefonat Angst haben?
Nein, muss man nicht. Denn es ist nicht so einfach, die gespeicherten
Datenpackete richtig zu ordenen, damit daraus dann wieder ein
Telefongespräch entsteht.
Wo lauert sonst noch die Gefahr?
a- Das sogenannte Caller ID Spoofing, (Fälschen der Anrufer
Identität) erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Kriminellen. Die
technischen Hürden seien nicht sehr hoch und die nötigen Utensilien
kann man im Elektronik Laden erwerben.
b- Trojaner, Viren und Würmer, bestens Bekannt vom Internet,
bedrohen natürlich auch die auf dem Internet basierende Internet
Telefonie. Mit Viren kann z.B. die Identität verändert werden oder es
kann das Mikrofon unerkannt eingeschaltet werden und so als Wanze
Missbraucht werden.
c- Anrufe aus einem „unbekannten“ Internet Cafe können auch
Gefahren, wie das Aufzeichnen von PIN Codes oder Passwörtern auf dem
benutzten Computer beinhalten.
d- Wie sicher sind die Daten bei einem ausländischen VoIP Provider,
welche sich nicht an die Deutschen Datenschutzbestimmungen halten.
Wie kann man den Gefahren begegnen und dennoch VoIP benutzen?
Firmen, die ein geschlossenes Intranet für die Internettelefonie
benutzen, haben wenig zu befürchten, wenn sie die gängigen technischen
Schutzmassnahmen wie z.B. eine Verschlüsselung einsetzen.
Privatanwender überlegen sich vor dem Telefonat, ob der Inhalt so
unwichtig ist, dass er über das offene Internet geführt werden kann.
Fallen die VoIP Verbindungskosten weiter?
Davon ist, bei dem enormen Konkurrenzkampf der in der Branche herrscht, mit grosser Wahrscheinlichkeit auszugehen.
Das könnte aber eine andere Plage aktivieren, das „SPIT’ING“.
SPAM und VoIP?
SPAM über VoIP heisst SPIT. Computer können ohne Probleme in der Minute Tausend und mehr Anrufe tätigen. Über diese werden dann Werbebotschaften unter das Volk gebracht. Und je tiefer die Verbindungskosten um so attraktiver werden die Spam Anrufe.
Hier wird die Zukunft zeigen, ob das SPIT’ING aus dem VoIP Netz herausgehalten werden kann.
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